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Waschen.....

Waschen, föhnen, lauschen

"Einmal singen und schneiden bitte!" Haarsträhnen und weiche Töne waren im Rheinhausener Salon "H-Kult" auf der Bertastraße angesagt. Dort erlebte der Sänger und Gitarrist Rudi Gall nämlich den Friseurstuhl als Auftrittsbühne. Motto: Ohren frei.

Weil Gall eine 300 Meter entfernte "Frittenbude" nicht gefunden hatte, begann der Auftritt des zerstreuten Künstlers zur Gaudi der kleinen Fangemeinde erst eine halbe Stunde später als vorgesehen. Zwischen Waschbecken, Regalen mit Spraydosen und Haarfarbenmustern sitzend gestaltete Rudi Gall mit seiner ausdrucks- und verwandlungsfähigen Stimme einen unterhaltsamen Abend. Geschäftsinhaberin Lydia Linke meinte zu Galls Verspätung:"Wenn ein Kunde einen Termin nicht einhält, dann muss er warten." Rudi Gall durfte aber sofort unter die Schere. Und warb mit Gershwins "Summertime" für warme Temperaturen.

Empfohlen zur Nachahmung

Wenn er mit hohler Faust seiner Stimme Klänge wie aus Trompeten oder wie aus einem "Wahwah" (Effektgerät, verbiegt die Töne) entlockte, hatte das Gänsehautformat. Die Begleitung in Zimmerlautstärke durch den hervorragenden Tastenspieler Bruno Seletkovic und Handklopfer Gerd Breuer verlieh dem Vortrag eine intime Note, eben wie in einem Salon. Fazit: eine nette Idee, zur Nachahmung empfohlen. (C.K.)

(NRZ Duisburg , 01. März 2005)